Frage der Woche

Pläne für die Pflege

Kommt es zu einer Neuauflage der Großen Koalition, wollen CDU, CSU und SPD zusätzliche Stellen in der Pflege fördern. Außerdem einigten sie sich in den Sondierungsgesprächen darauf, Personaluntergrenzen einzuführen und die Bezahlung der Pflegekräfte zu verbessern. Über Sonderprogramme, die die Politik in den vergangenen Jahren beschlossen hat, stellen die gesetzlichen Krankenkassen den Krankenhäusern bereits Millionenbeträge für neue Pflegestellen zur Verfügung. Ob die Kliniken damit ausreichend Geld für das Pflegepersonal erhalten, lesen Sie in der Broschüre "Worüber wir im Gesundheitswesen reden müssen"

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Recherche

Schon
gewusst?

Wie viele pflegebedürftige Menschen gibt es derzeit?

Im ersten Halbjahr 2017 haben 3,1 Millionen Menschen in Deutschland einen der fünf Pflegegrade und die entsprechenden Pflegeleistungen erhalten.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

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Logbuch Gesundheitswesen

Logbuch Gesundheitswesen: Mit gutem Vorsatz scheitern

Laut Studien fassen immer mehr Menschen zu Silvester gute Vorsätze für das neue Jahr. Wenn wir großes Glück haben, sind wenigstens ein paar darunter, die sich fest vornehmen wollen, uns spätestens zu Weihnachten 2018 eine neue Regierung zu bescheren. Aber mit den Vorsätzen ist das so eine Sache. Die meisten scheitern kläglich. Und das ist auch gut so. "Denn Scheitern ist das neue Erfolgreich", gibt Ihnen unser Experte Erwin D. Drüggelte mit auf den Weg ins neue Jahr - ganz vorsätzlich.

Logbuch Gesundheitswesen

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Recherche

Der Profit mit den Pillen

Das Geschäft mit den Pillen bleibt nach wie vor am profitabelsten. Mit 18,2 Prozent vor Zinsen und Steuern war die Gewinnmarge der Pharma- und Biotech-Unternehmen in Europa  im Geschäftsjahr 2016 wie schon in den Vorjahren mit Abstand am höchsten. In den USA waren es sogar 30,5 Prozent. Das geht aus einer aktuellen EY-Analyse der TOP-300-Unternehmen in Europa und den USA hervor. Die Lebensmittelhersteller und die Tabakindustrie landeten mit 15,2 Prozent (USA: 19,8 Prozent) auf Platz zwei, die Öl- und Gasbranche mit 10,9 Prozent (USA: 1,2 Prozent) auf Platz 5 und die Automobilindustrie kommt mit 7,6 Prozent (USA: 7,4 Prozent) lediglich auf Platz 13.

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Statistik

Preis HIV-Medikamente

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Erfahrung verlängert Leben

Bei Krebspatienten, die in von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Krebszentren operiert werden, sind die Sterblichkeitsraten nach dem Eingriff niedriger als bei Patienten, die in Kliniken mit niedrigen OP-Zahlen behandelt werden. Das geht aus einer Analyse für den Qualitätsmonitor 2018 hervor. So lag bei Lungenkrebs-Patienten die Sterberate in Kliniken mit mehr als 75 OPs jährlich bei 2,5 Prozent. In Kliniken mit weniger Operationen war sie dagegen fast doppelt so hoch, 4,1 Prozent. Um von der Deutschen Krebsgesellschaft als Lungenkrebszentrum zertifiziert zu werden, müssen Kliniken mindestens 75 OPs im Jahr vornehmen. Diese Zahl erfüllen derzeit weniger als 20 Prozent der Krankenhäuser, die Lungenkrebs-Patienten operieren. 

Mehr zu den Ergebnissen des Qualitätsmonitors 2018

Statement

Martin Litsch Zitat
"Krebszentren tun alles dafür, dass Krebspatienten von erfahrenen Operateuren versorgt und optimal nachbehandelt werden."

Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes

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Statistik

Deutsche pflegen ungesunden Lebensstil

Die Deutschen leben nach wie vor ungesünder als Menschen in anderen Ländern, wie die aktuelle OECD-Statistik "Health at a Glance" zeigt. So raucht jeder fünfte Bundesbürger über 15 Jahre täglich, OECD-weit ist das etwa jeder Siebte. Mit elf Litern Alkohol pro Jahr trinken die Deutschen zwei Liter mehr als im OECD-Durchschnitt. Und sie werden immer dicker: Der Anteil der übergewichtigen Erwachsenen mit einem Body-Mass-Index über 30 liegt hierzulande bei 23,6 Prozent (OECD: 19,4 Prozent).  

Die Gesundheitsrisiken im Überblick

Mehr Gesundheit durch weniger Zucker

Mit ihrer Initiative #weniger zucker setzt sich die AOK dafür ein, dass die nächste Bundesregierung das Thema Kindergesundheit und die rasant wachsende Zahl von Diabeteserkrankungen und Adipositas endlich ganz oben auf die Tagesordnung setzt. Neben Kinderärzten unterstützt auch die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) die AOK-Initiative. Die DDG hat aktuell untersuchen lassen, wie sich die Besteuerung von Lebensmitteln auf Ernährungsverhalten, Körpergewicht und Gesundheitskosten in Deutschland auswirkt.

Mehr zum Thema

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Video

"Einfach mal den Bürger fragen": Der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich

Er zählt zu den komplexesten Mechanismen im deutschen Gesundheitswesen: der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich, kurz Morbi-RSA. Seine Funktionsfähigkeit und seine Ausgestaltung waren seit seiner Einführung 2009 immer wieder Ausgangspunkt für kontroverse Diskussionen und wissenschaftliche Gutachten. Auch Gerichte mussten sich mit dem Morbi-RSA befassen. Wozu braucht ein Gesundheitswesen überhaupt ein so komplexes Regelungswerk, und wie lässt es sich verbessern? "Einfach mal den Bürger fragen!"

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Video

weiter.gehen - das Positionspapier der AOK-Gemeinschaft

Qualitätsbasiert, beitragsstabil und patientengerecht - so muss die gesetzliche Krankenversicherung in der nächsten Legislaturperiode nach Überzeugung der AOK weiterentwickelt werden. In ihrem Positionspapier zur Gesundheitspolitik nach der Bundestagswahl umreißen die elf AOKs und der AOK-Bundesverband die wichtigsten Herausforderungen und Aufgaben. Und sie bieten der Politik an, dass sie gemeinsam "weiter.gehen".

mehr zu den gesundheitspolitischen Reisezielen sowie

weitere Statements der AOK-Vorstände zu ausgewählten Themen

AOK befürwortet die Reform der Notfallversorgung

Das Notfallversorgungs-Konzept des Sachverständigenrats Gesundheit ist beim AOK-Bundesverband auf Zustimmung gestoßen. "Alle Beteiligten sind sich einig, dass die Notfallversorgung neu aufgestellt werden muss“, sagt Verbandschef Martin Litsch. Ihn überzeugt vor allem der konsequente sektorübergreifende Ansatz. Es sei wichtig, dass die Ersteinschätzung der Krankheitsschwere und anschließende Wegweisung der Patienten in einer integrierten Anlaufstelle erfolge. „Solche zentralen Anlaufstellen könnten die heutige Trennung in ärztlichen Bereitschaftsdienst und Notfallambulanzen überwinden", so Litsch.

Mehr zur Reform der Notfallversorgung

Interview

Raus aus den kollektiven Hängematten

Mehr Anreize für einen verstärkten Wettbewerb um die beste Versorgung hält Professor Klaus Jacobs für dringend erforderlich. Krankenkassen und Leistungserbringer hätten es sich "vielfach in den 'kollektiven Hängematten' der Versorgungssektoren bequem gemacht", so der Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Es sei "mehr Mut in der Politik gefragt - so ähnlich wie vor 25 Jahren, als die freie Krankenkassenwahl eingeführt wurde".

Das Interview