Begegnungen

Wie kommt die Gesundheitspolitik bei den Versicherten beziehungsweise den Patienten an? Und was sagt die Wissenschaft zu den neuen Entwicklungen bei den Arzneimitteln oder im Krankenhausbereich? Wie stellen sich die großen Parteien das Gesundheitswesen in der Zukunft vor? Hier warten interessante Gesprächspartner und spannende Begegnungen auf Sie.

Statement

Positionen zur Gesundheitspolitik 2017

Worauf kommt es in der nächsten Legislaturperiode an. Die gesundheitspolitischen Sprecher der vier Fraktionen im Bundestag haben geantwortet und der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, hat auch gesagt, was er davon hält.

Alle Fragen - alle Antworten

Video

"Einfach mal den Bürger fragen": Von Arzneimittelkosten und Nutzenbewertung

Seit 2011 werden neue Medikamente dahingehend untersucht, ob sie besser wirken als Präparate, die schon längst auf dem Markt sind. Ist das nicht der Fall, dürfen sie nicht mehr kosten als ein bereits eingeführtes Medikament. Warum trotzdem Mondpreise entstehen, wie man sie verhindert und wo unbedingt nachgebessert werden muss: "Einfach mal den Bürger fragen!"

Interview

Raus aus den kollektiven Hängematten

Mehr Anreize für einen verstärkten Wettbewerb um die beste Versorgung hält Professor Klaus Jacobs für dringend erforderlich. Krankenkassen und Leistungserbringer hätten es sich "vielfach in den 'kollektiven Hängematten' der Versorgungssektoren bequem gemacht", so der Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Es sei "mehr Mut in der Politik gefragt - so ähnlich wie vor 25 Jahren, als die freie Krankenkassenwahl eingeführt wurde".

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Video

"Einfach mal den Bürger fragen" - Gesundheitspolitische Themen auf den Punkt gebracht

Morbiditätsorientierung, Mindestmengen, Qualitätsmanagement, Nutzenbewertung etc. - die gesundheitspolitische Debatte ist voll von Fachbegriffen. Doch was davon verstehen die Versicherten und Patienten? Was kommt eigentlich bei ihnen an? Da sollte man "Einfach mal den Bürger fragen" - die neue Video-Reihe. Folge 1: Qualität in der Klinik

 

Frage der Woche

Hans-Jürgen Wirthl, erste Vorsitzender des Landesverbandes Früh- und Risikogeborene Kinder Rheinland-Pfalz e.V.

Hans-Jürgen Wirthl
Erster Vorsitzender
Landesverband Früh- und Risikogeborene Kinder Rheinland-Pfalz e.V.

Warum Mindestmengen wichtig sind

"Mit einer wirksamen Mindestmenge könnten pro Jahr mehr als 100 Kinder zusätzlich überleben." Diese Meinung vertritt Hans-Jürgen Wirthl. Der erste Vorsitzender des Landesverbandes Früh- und Risikogeborene Kinder Rheinland-Pfalz e.V. und Patientenvertreter im Gemeinsamen Bundesausschuss hat in einem Kurzinterview mit dem Krankenhaus-Newsletter "Blickpunkt Klinik" betont, dass Erfahrung und Routine der Behandlungsteams überlebenswichtig für die Frühgeborenen seien. Das setze ständige Übung voraus, die bei der Vielzahl der Perinatalzentren in Deutschland nicht immer gegeben sei. 

Im EU-weiten Vergleich liegt Deutschland bei der Säuglingssterblichkeit nur im Mittelfeld. "Insbesondere nordeuropäische Länder haben wesentlich bessere Ergebnisse, weil die Geburtshilfe dort konzentriert wurde. Bei uns ist das Versorgungsniveau zu unterschiedlich. Eine verlässliche Qualitätssicherung gibt es in der Geburtshilfe nicht", sagte Wirthl.