Highlights

Welche Themen stehen künftig auf der politischen Agenda? Wo läuft es bereits gut und wo gibt es Handlungsbedarf? Welche Konzepte eignen sich gut, um das Gesundheitswesen zukunftsfest zu machen und welche Instrumente sind dafür notwendig? Die Rubrik Highlights bietet hierzu exklusive Inhalte verpackt in kurze Videostatements. Entdecken Sie, worauf es ankommt!

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AOK-Reiseblog: Was muss bei den Patientenrechten verbessert werden?

60 Prozent der gesetzlich Versicherten wissen, dass die Krankenkassen verpflichtet sind, sie bei der Verfolgung von Schadenersatzansprüchen aufgrund eines vermuteten ärztlichen Behandlungsfehlers zu unterstützen. Zwei Drittel der Befragten wissen außerdem, dass diese Unterstützung kostenfrei ist. Das zeigt eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag des AOK-Bundesverbandes. Patientenrechte stehen bei der AOK ganz oben auf der gesundheitspolitischen Agenda, betont der Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland/Hamburg, Günter Wältermann.

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AOK-Reiseblog: Warum sind der RSA und seine Ausgestaltung so wichtig?

Die zentralen Ziele des Finanzausgleichs in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind das Solidarprinzip und das Wirtschaftlichkeitsgebot. "Bei einer Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs (RSA) müssen diese übergeordneten Zielstellungen gestärkt werden", formulieren die AOKs und der AOK-Bundesverband in den gemeinsamen gesundheitspolitischen Positionen für die nächste Legislaturperiode. Beim RSA geht’s also nicht nur um Geld, sondern vor allem um Fairness, erklärt der Vorstandsvorsitzende der AOK Niedersachsen, Dr. Jürgen Peter.
 

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AOK-Reiseblog: Warum ist die Spezialisierung von Kliniken sinnvoll?

"Zukunftsfähige Strukturen und höchste Versorgungsqualität kann es nur mit einer Spezialisierung der medizinischen und pflegerischen Kompetenzen geben", schreibt die AOK in ihren Positionen zur Gesundheitspolitik nach der Bundestagswahl 2017. Von dieser Bündelung profitierten sowohl die Patientinnen und Patienten, weil sie die bestmögliche medizinische Behandlung erhalten werden, als auch die Beitragszahler, weil die medizinische Versorgung dann am wirtschaftlichsten erbracht wird. Genau das entspricht aber auch den Erwartungen der Versicherten, weiß der Vorstandsvorsitzende der AOK PLUS, Rainer Striebel.

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AOK-Reiseblog: Wo muss in der Finanzierung der GKV nachgebessert werden?

Die Zahl der säumigen Betragszahler in der GKV und die daraus folgenden Beitragsschulden zulasten der Solidargemeinschaft wachsen seit Jahren stark an. Ein Grund hierfür liegt in Vorschriften des Beitragsrechts, die zu einer Benachteiligung und Überforderung einzelner Versichertengruppen führen. Mit mehr Beitragsgerechtigkeit würde man dem Problem der Beitragsschulden nachhaltig begegnen, sagt Tom Ackermann, Vorstandschef der AOK NORDWEST.

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AOK-Reiseblog: Warum spielt Prävention für die GKV eine so große Rolle?

Die AOK ist seit Jahren Vorreiter in der Prävention. 2015 erreichte die Gesundheitskasse rund 5,5 Millionen Menschen mit ihren Angeboten. Laut Gesetz mussten die gesetzlichen Krankenkassen 2015 pro Versicherten 3,17 Euro für Prävention aufwenden. Die AOK hat diese Vorgabe mit 5,42 Euro erneut übererfüllt . Wie die AOK die Gesundheitsförderung in den Lebenswelten der Bürger stärken und weiterentwickeln will und wo die Politik in der Verantwortung ist, erklärt Ralf Dralle, Vorstandschef der AOK Sachsen-Anhalt.

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AOK-Reiseblog: Welche Änderungen sind für Hochrisiko-Medizinprodukte nötig

Fast fünf Jahre hat es am Ende gedauert, bis die neue EU-Verordnung für Medizinprodukte in trockenen Tüchern war. Skandale wie die um minderwertige Brustimplantate oder zu schnell brechende Hüftgelenke sollen so in Zukunft vermieden werden. Strengere Regeln bei den Hochrisikomedizinprodukten seien längst überfällig gewesen, findet die AOK. Einige der jetzt beschlossenen Regelungen seien ein Schritt zu mehr Patientensicherheit. Wo es aber immer noch erheblich hakt, erklärt Olaf Woggan, Vorstandsvorsitzender der AOK Bremen/Bremerhaven.

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AOK-Reiseblog: Was muss bei Mindestmengenregelungen im Krankenhaus passieren?

Übung macht den Meister. Die Binsenweisheit des Handwerks gilt für die Medizin gleichermaßen. Aktuelle Analysen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) im Krankenhaus-Report 2017 untermauern die Forderung der AOK nach Mindestvorgaben bei bestimmten Operationen. "Die aktuellen Mindestmengenregelungen müssen deshalb nicht nur konsequent umgesetzt, sondern ausgeweitet werden", fordert der Vorstandsvorsitzende der AOK Hessen Detlef Lamm.

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AOK-Reiseblog: Welche Chancen stecken in der Digitalisierung?

Die AOK will die Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv mitgestalten. Das digitale Gesundheitsnetzwerk, das die AOK jüngst auf dem Hauptstadtkongress in Berlin vorgestellt hat, ist nur der erste Schritt. Wichtig ist dabei nicht die Technik um der Technik willen, sondern die Datensouveränität der mehr als 25 Millionen AOK-Versicherten, erläutert der Vorstand der AOK Nordost, Frank Michalak.

AOK-Reiseblog: Welche Modernisierungen stehen bei der Pflegeversicherung an?

Ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff, fünf neue Pflegegrade statt drei Pflegestufen und mehr Geld für gute Pflege: Mit den drei Pflegestärkungsgesetzen ist der Großen Koalition eine echte Strukturreform in der Sozialen Pflegeversicherung gelungen. Dadurch ist auch viel Bewegung in die Palette der Pflegeangebote gekommen. Helmut Platzer, Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern, fordert von der Politik eine kritische Bestandsaufnahme und mehr Transparenz.

AOK-Reiseblog: Worauf kommt es in der Arzneimittelpolitik in den nächsten vier Jahren an?

Das Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz hält nicht, was es verspricht. Die Bundesregierung hat die Arzneimittelversorgung nicht wirklich gestärkt. Insbesondere das Problem der Mondpreise bei neuen Medikamenten bleibt ungelöst, und die Nutzenbewertung solcher Medikamente wurde aufgeweicht. Sicherheit und Bezahlbarkeit stehen für die AOK in der nächsten Legislaturperiode mehr denn je an erster Stelle, erklärt Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. Er führt seit nunmehr zehn Jahren erfolgreich die Verhandlungen über die AOK-Arzneimittelrabattverträge.

AOK-Reiseblog: Ambulant und stationär besser vernetzen. Warum?

Noch immer sind in Deutschland die stationäre und die ambulante Versorgung getrennt - zum Nachteil für den Patienten. Deshalb tritt die AOK in ihrem Positionspapier zur Gesundheitspolitik nach der Bundestagswahl für eine bessere Vernetzung der beiden Sektor ein. Warum, sagt Dr. Irmgard Stippler, die Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, in Folge 2 des AOK-Reiseblogs.

Mehr Mut zu Strukturreformen

Ob Pflege oder Krankenhäuser, Arzneimittel oder Prävention - die Große Koalition hat viele Themen angepackt, um die Versorgung zu verbessern. Bei einigen wie der Pflege ist das auch gut gelungen. Doch in anderen Bereichen gilt es, weiterzugehen und alte Strukturen aufzubrechen. Dafür wird die künftige Regierung viel Mut und Durchhaltevermögen brauchen. Die AOK will weiter gehen und ist daher bereit, die Politik auf diesem Weg mit ihrem Know-how zu begleiten und die Zukunft der Gesundheitsversorgung mitzugestalten.

weiter.gehen – AOK stellt ihre Positionen zur Gesundheitspolitik nach der Bundestagswahl vor

"Den Wettbewerb um die beste Versorgung gewinnt man nicht mit Trippelschritten, sondern mit umfassenden und tiefgreifenden Reformen. Deshalb müssen wir den Trend unbedingt umkehren und den Krankenkassen wieder mehr Gestaltungsspielraum zukommen lassen", sagt Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, bei der Vorstellung der gesundheitspolitischen Positionen der AOK zur Bundestagswahl 2017. "Wozu wir diesen Raum nutzen wollen, zeigen wir mit unserem Positionspapier, das den passenden Titel "weiter.gehen‘ trägt."

Mehr Infos zur Präsentation der AOK-Positionen zur Gesundheitspolitik nach der Bundestagswahl 2017